Kindheitserinnerungen

Schönste Kindheitserinnerungen

Blickst du gerne auf deine Kindertage zurück? Mit welchen drei positiven Adjektiven würdest du deine Kindheit beschreiben?

Es ist nie zu spät, eine glück­liche Kindheit zu haben (Ben Furmann)

Wir alle haben während unserer Kindheit Erfahrungen gemacht, die uns positiv oder negativ geprägt haben. Für welche dieser Erfahrungen bist du ganz besonders dankbar? Was hast du aus diesen wichtigen Erfahrungen gelernt?

Unsere Vergangenheit können wir nicht ändern. Wir können jedoch selbst beeinflussen, wie wir darüber nachdenken und sprechen.

Da die Kinder- und Jugendzeit in unserer Vergangenheit stattfand und somit abgeschlossen ist, existiert sie nur noch in der Gegenwart. In der Gegenwart kannst du ganz allein steuern, worauf du den Fokus legst und ob du deinen Erfahrungen auch positive Seiten abgewinnen kannst.

Welchen Unterschied macht es, wenn es dir gelingt, dich für deine schmerzlichen und verletzenden Erfahrungen zu öffnen und zu beleuchten, was daran nützlich war?

Es kann sein, dass es dir leicht fällt, über deine Kindheit nachzudenken und wunderbare Erfahrungen aufzuzählen. Wie schön! Es kann aber auch sein, dass dir der Blick zurück schwerfällt und es für dich schmerzlich ist, dich mit deiner Kindheit und Jugend auseinanderzusetzen.

Ein Blick zurück

Für mich war letzteres der Fall. Lange Zeit habe ich mich gegenüber meiner Kindheit und Jugendzeit verschlossen, mich innerlich von meinem Kindheits-Ich getrennt und kaum zurückgeblickt. Nach dem Motto: Wenn ich nicht daran denke, existiert es auch nicht! Vorbei ist schliesslich vorbei. Dabei habe ich mich zwar von den schmerzlichen Erfahrungen getrennt und mich erfolgreich vor diesen versteckt, jedoch auch die Türe zu den schönen Erinnerungen und der Leichtigkeit meines Kinder-Ichs zugezogen.

Mein Blick auf meine Kindheit hat sich komplett verändert, als mir bewusst wurde, dass wir nicht sind, wer wir waren, sondern wer wir werden. Die Erfahrungen aus meiner Kindheit sind nicht länger limitierend für mein Gegenwarts-Ich. Sie sind lediglich eine Lernchance und eine Möglichkeit, Erkenntnisse über meine Stärken zu gewinnen.

Was sind prägende Ereignisse aus deiner Jugendzeit? Welche deiner Stärken hast du dir dank einem schmerzlichen/prägenden Erlebnis angeeignet? Was konntest du aus den schmerzlichen Erlebnissen lernen?

Der neue Blick zurück

Heute blicke ich voller Leichtigkeit zurück und freue mich über all die schönen Momente in meiner Kindheit. Ich bin mir meiner Stärken, die ich teils auch dank herausfordernder Situationen bereits als Kind erworben habe, bewusst und dankbar dafür. Ich erlebe es sogar als Bereicherung zurückzublicken und mich wieder mehr mit dem inneren, begeisterten, fröhlichen Kind zu verbinden.
Welche schönen Erinnerungen hast du an deine Kindheit? Was hast du in deiner Kindheit ganz besonders gern gemacht? Was davon machst du heute noch ganz gerne? Wie wolltest du als Kind als Erwachsener sein? Was wolltest du als Kind immer werden?

Was hast du als Kind besonders gerne gemacht?

Du weisst nicht mehr so genau, womit du als Kind gerne deine Zeit verbracht hast und was dir wichtig war? Frag doch Mal bei deinen Eltern nach, was du als Kind ganz besonders gerne gemacht hast oder schau dir Bilder von früher an.

Und wenn wir schon dabei sind: Wofür bist du deinen Eltern dankbar? Was von dem, was deine Eltern gemacht haben, war für dich ganz besonders nützlich? Welche Eigenschaften deiner Eltern schätzt du ganz besonders?

Pssst, auch deine Eltern freuen sich bestimmt, wenn sie von dir zu hören/lesen bekommen, wofür du ihnen ganz besonders dankbar bist und was du an ihnen schätzt. Wer hört/liest nicht gerne anerkennende Dinge über sich selbst.